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Der Blog der Rundschau-Redaktion (11)
"Frohes Fest" geht auch noch Ende Januar

Der Blog der Rundschau-Redaktion (11): "Frohes Fest" geht auch noch Ende Januar
FOTO: Rundschau
Wuppertal. Hier bloggen wir, was hinter den Rundschau-Kulissen passiert. Schauen Sie mal rein. Von der Redaktion

+++ Fünf Schritte, viel Wirkung +++

In der Rundschau-Ausgabe vom 6. Februar hat Leser Reinhard Arens ein kleines Satire-Meisterstück abgeliefert. In seinem Beitrag "Ökologischer Rucksack einer Betrachterin" nahm er die sprachlichen Auswirkungen der Gender-Diskussion gekonnt auf die Schüppe. Dazu erreichte uns jetzt dieser Brief von Norbert Bernhard aus der Hofaue. Er legt in anderer Form nach und schreibt:

Der Artikel rief einen ähnlichen Artikel in mein Gedächtnis zurück, der sich anhand eines Fünf-Punkte-Programms mit der Vereinfachung der umständlichen Rechtschreibung auseinandersetzt.

Erster Schritt: Wegfall der Großschreibung – einer sofortigen einführung steht nichts mehr im weg, zumal schon viele grafiker und werbeleute zur kleinschreibung übergegangen sind.

Zweiter schritt: wegfall der dehnungen und schärfungen – Diese masname eliminirt schon di gröste felerursache in der grundschule, den sin oder unsin unserer konsonantenverdopelung hat onehin nimand kapirt.

Driter schrit: v und ph ersetzt durch f, z ersetzt durch s, sch verkürzt auf s – Das alfabet wird um swei buchstaben redusirt, sreibmasine und setsmasinenen fereinfachn sich, wertfole arbeitskräfte könen der wirtsaft sugefürt werden.

Firter srit: g, c und ch ersetst durch k, j und y ersetst durch i – Ietst sind son seks bukstaben auskesaltet, di sulseit kann sofort fon neun auf swei iare ferkürtst werden, anstat aktsik prosent rektsreibunterikt könen nütslikere fäker wi fisik, kemi oder auk reknen mer kepflekt werden.

Fünfter srit: wekfal fon ä, ö, ü-seiken – Ales uberflusike ist ietst auskemertst, di ortokrafi wider slikt und einfak. Naturlik benotikt es einike seit, bis diese fereinfakung uberal riktik ferdaut ist, fileikt ein bis swei iare. Anslisend durfte als nekstes sil di fereinfakung der nok swirikeren und unsinikeren kramatik anfisirt werden.

P.S.: Mein ansats fur den 6. srit: wekfal der lerseiken, dadurkspartmanfilplaz

beste gruse, norbert bernhard, hofaue

 

+++ Zwei Tage, zwei Servietten (mindestens) +++

Sie dachten schon, es gäbe keine neuen Papierservietten mehr im "Café Engel"? Von wegen! Am 26. Januar 2016 fünfsprachige Weihnachtsgrüße - englisch und deutsch auf der einen, französisch, schwedisch und italienisch auf der anderen Seite. Weihnachten ist zwar schon längst passé, aber in elf Monaten ist es ja schon wieder soweit... Am 29. Januar 2016 dann außerdem noch ein stylisch güldener Fünfzack-Stein im goldgestrichelten Rahmen: Hat zwar auch noch etwas Weihnachts-Flair, geht aber ganzjährig. Ansonsten: Leserin Petra Alice Berg schickte sechs eigene Papierservietten in die Redaktion - mit Fohlen, Pandas, Schäfchen, Mittelalterstädtchen-Silhouette im abendlichen Sternenschein, Geschenketurm mit Teddybär und blauem Vögelchen plus grünem Schmetterling. Außerdem von Eduard Urssu eine Papierservietten-100-Euro-Banknote in (fast) Echtgröße: Zum Mundabwischen viel zu teuer!  Und nicht zu vergessen unser Leser Rainer Schmidt, der vor anderthalb Jahren im "Café Engel" (s)eine Lieblingsserviette bekam (und aufgehoben hat) - mit dieser Aufschrift: I used to think drinking was bad, so I stopped thinking!

Anfangs meinten wir, wir seien allein mit unserem Interesse für die Vielfalt der Papierservietten-Dekore. Stimmt nicht! Fortsetzung folgt... 

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