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Die Rundschau-Chronik 2017
W wie Wartezeit

Die Rundschau-Chronik 2017: W wie Wartezeit
Das Mitarbeiterteam des Einwohnermeldeamtes steht hinter dem neu gestalteten Info-Desk und hilft bei aufkommenden Fragen weiter. FOTO: Florian
Wuppertal. Lange Schlangen bis vor die Tür und Wartezeiten über mehrere Stunden am Einwohnermeldeamt in Barmen gehören seit diesem Jahr endlich der Vergangenheit an. Von Hannah Florian

Nachdem die Wartezeit im Sommer 2016 mit Spitzenzeiten von bis zu vier Stunden ihren Höhepunkt erreichte, kündigte die Stadt am 19. Januar eine komplette Umstrukturierung des Einwohnermeldeamts am Steinweg an. Nicht nur räumlich wurden die Arbeitsbereiche entzerrt und neu aufgeteilt, auch organisatorisch erwarteten die Wuppertaler einige Änderungen.

Seit dem 15. Mai sind Besuche im Einwohnermeldeamt nur noch mit Termin möglich. Die Termine können online oder direkt vor Ort gebucht werden. Lediglich die Abholung der Ausweisdokumente erfolgt noch mit Wartemarkenziehung. Die Bilanz der Stadt sechs Monate nach der Umstellung des Systems fiel recht positiv aus. Vier Minuten beträgt jetzt die durchschnittliche Wartezeit, bis die Wuppertaler ihr Anliegen vorbringen können.

Was jetzt noch fehlt, ist eine Umstrukturierung des Straßenverkehrsamts auf Lichtscheid, denn dort herrschen immer noch Zustände, die an die langen Schlangen vor dem Einwohnermeldeamt erinnern. Schon weit vor 6 Uhr morgens warten Kunden vor den Türen, um noch einen Termin für den Tag zu ergattern. Drei bis vier Wochen Wartezeit mit einem im Internet gebuchten Termin sind auf Lichtscheid Normalität. Doch auch hier hat die Stadt inzwischen erste Maßnahmen ergriffen und arbeitet an einem neuen Konzept.

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