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Kipdorf
„Der Letzte macht das Licht aus“

Kipdorf: „Der Letzte macht das Licht aus“
Workeat“ macht dicht, aber die Burgerkultur am Kipdorf soll weiterleben. FOTO: workeat
Wuppertal. Das Wuppertaler Start-Up "Workeat" schließt überraschend zum 23. Dezember sein Restaurant am Kipdorf. Es gibt aber bereits einen Nachfolger.  Von Hannah Florian

Der Letzte macht das Licht aus - heißt es auf der Facebook-Seite von "Workeat Fitness- and Healthfood". Mitte Dezember verkündete der Wuppertaler Burgerladen, am 23. Dezember 2017 den Betrieb endgültig einzustellen. Die Wuppertaler Burger-Fans sind schockiert und stellen auf Facebook wiederholt nur eine Frage: Warum, Workeat? 

Die Workeat-Geschichte fing recht vielversprechend an. Vor rund vier Jahren starteten die Brüder Sascha und Patrick Edenhofner zusammen mit zwei weiteren Mitstreitern ihr Business mit einem Foodtruck auf dem Neumarkt. Das Konzept von gesunden Wraps, Burgern aus frischen, lokalen Zutaten und Smoowheys - Smoothies mit Molkeeiweiß und natürlichen Toppings - fand schnell Anklang in der Wuppertaler Szene. Nach kurzer Zeit bezog das Start-Up in ein Ladenlokal an der Hochstraße und führte einen Lieferservice ein. Mangels ausreichender Sitzplätze wanderte Workeat schließlich ans Kipdorf, erweiterte dort seine Sitzgelegenheiten und das Angebot zeitweise um Pizza und Cocktails am Abend.

Nun findet die Erfolgsgeschichte ein plötzliches Ende. "Von Beginn an machen wir vier Inhaber hauptberuflich etwas anderes", erzählt Sascha Edenhofner. "Nebenberuflich können wir Workeat jetzt einfach nicht mehr stemmen. Es gibt andere Dinge, die wichtiger sind." Obwohl die Inhaber viel "Herzarbeit" in ihr Wuppertaler Start-Up gesteckt haben, sind sie auch froh, wieder Zeit für andere Dinge zu finden und zu wissen, dass sie ihren Laden in gute Hände abgeben. Das Franchiseunternehmen Burgermarkt wird spätestens Ende Januar 2018 den Betrieb im ehemaligen Workeat-Restaurant wieder aufnehmen.

"Sie übernehmen ein paar unserer Bestseller und lassen auch den Lieferservice wieder aufleben, den wir im August leider einstellen mussten", verrät Sascha Edenhofner. Ableger der Kette Burgermarkt gibt es bereits in Hilden, Mettmann und Neuss. Das Unternehmen setzt - ähnlich wie Workeat - auf Burger und Bagels aus natürlichen und gesunden Zutaten sowie auf selbst gebackene Burger-Brötchen und verspricht seinen Kunden "frische Gourmet Burger". Lokalpatrioten werden ihr Workeat sicherlich trotzdem schmerzlich vermissen. 

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