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Koch des Jahres: Arben Hazizi aus dem "Mediterran"

Koch des Jahres: Arben Hazizi aus dem "Mediterran"
„So schmeckt Wuppertal!“-Redakteur Roderich Trapp (l.), Medienberaterin Stefanie Pöller und Rundschau-Geschäftsführer Lutz Rensch (r.) gratulieren Arben Hazizi zum „Goldenen W“ für den Koch des Jahres. FOTO: Bettina Osswald
Wuppertal. Die "So schmeckt Wuppertal!"-Redaktion hat entschieden: "Das Goldene W" geht in die Friedrich-Ebert-Straße – für "Märchenhafte Menüs", die die Testesser rundum überzeugten. Von Roderich Trapp

"Märchenhafte Menüs" – das war der Titel, unter dem die rundum positive Kritik zum "Mediterran" in Wuppertals erstem Gastro-Guide für die ganze Stadt erschien. Hinter den immer neu zusammengestellten Kompositionen steht Küchenchef und Inhaber Arben Hazizi, den alle Welt nur "Beni" nennt.

Der 49-Jährige steht immer zuverlässig selbst am Herd seines Restaurants, in dem er auf Basis der klassischen französischen Küche den Testern Köstlichkeiten wie diese servierte: "Die Leberspitzen in ihrem Chutney sind ausgezeichnet, eine glatte Zehn. Der Beizlachs sehr charaktervoll, und von der Begegnung zwischen Feigen-Senf und Seetang werden wir noch oft erzählen, um unsere Zuhörer neidisch zu machen ... Der Lammrücken gefällt ganz hervorragend, sein Kartoffel-Stampf ist würzig-individuell – mit den Kräuterpilzen ein Idealbeispiel für das Segment rustikale Oberklasse ... Das Fisch-Duo aus Dorade und Lachs hat genau dieses bisschen Salbei-Sound, das nach einem sonnenglühenden Kräuterhang im Hochsommer schmeckt ..."

Die Kombination aus kreativer Küche in immer neuen Kombinationen und hohem persönlichen Einsatz (der Chef erkundigt sich gerne mehrfach bei seinen Gästen, ob es geschmeckt hat) machte der "So schmeckt Wuppertal!"-Redaktion die Entscheidung leicht: Für sie ist Arben Hazizi der "Koch des Jahres". Mit dem in diesen Tagen nicht uninteressanten Nebeneffekt, dass hier auch eine Flüchtlingsgeschichte ihre Vollendung findet: Arben Hazizi kam selbst als gelernter Restaurantfachmann aus Albanien nach Deutschland, ehe er sich selbst zum Koch weiterbildete und mit seinem vor sechs Jahren leider verstorbenen Bruder 1997 das "Mediterran" eröffnete, das sie zu einer der besten kulinarischen Adressen in Wuppertal machten.

"Vom Tellerspüler zum Koch", beschreibt "Beni" seine Karriere bescheiden und freut sich über die Auszeichnung: "Das ist ein schönes Signal dafür, dass man auch in Wuppertal sehr gut essen kann und nicht woanders hinfahren muss."

Die Rundschau-Radrunde
 
 
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