Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

antrekkery.de

Was soll ich bloß anziehen? Erst wenn man morgens diese Frage beantwortet hat, kann man zur Arbeit gehen. Es sei denn, man ist Pornodarsteller oder Saunameister. Da das aber auf die wenigsten Wuppertaler zutrifft, müssen wir alle gelegentlich Klamotten kaufen. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

"Ich sach mal so ..."

"Ich sach mal so ..." - Sätze, die so anfangen, gehen mir auf die Nerven. Möglicherweise ist Ihnen das ja auch schon aufgefallen: Weil heute offensichtlich keiner mehr wirklich etwas zu sagen hat, relativiert man das, was man trotzdem noch zu sagen hätte, durch merkwürdige Zusätze. Eben zum Beispiel durch "Ich sach mal so ..." mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Red Döpps verleiht Flügel

Wer gescheit ist, fährt ja gar nicht erst aus Wuppertal weg. Muss man das aber doch, dann bekam man bisher auf dem Rückweg spätestens am Autobahnkreuz Leverkusen immer ein wohliges Gefühl. Dort stand nämlich auf riesigen Schildern ganz groß "Wuppertal-Ost" und "Wuppertal-West" – der erste Fernstraßen-Hinweis auf die Existenz unserer Heimat. Und das gleich doppelt. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Schafkäse oder Schafskäse?

In den letzten beiden Rundschau-Ausgaben haben wir über Schafskäse berichtet. Und zwar den überbackenen, den es im "Katzengold" in der Luisenstraße seit einiger Zeit nicht mehr gibt, was unser Kollege Seitz zutiefst bedauert. Das "Katzengold" hat dann freundlicherweise angekündigt, sich des Falls anzunehmen. Dieses Problem ist damit gelöst. Dafür haben wir jetzt aber ein neues. Uns hat nämlich ein Leser angerufen und freundlich darauf hingewiesen, dass es korrekterweise "Schafkäse" und nicht "Schafskäse" heißen müsse. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Das Leiter-Rätsel

Viele Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens stellen sich bei näherem Hinsehen ja viel komplexer dar, als man auf den ersten Blick meint. Ich erinnere mich da sehr gerne an die seitenlange Gebrauchsanweisung für ein Paar Einweg-Handschuhe, über die ich vor Jahren einmal geschrieben habe. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss – die Wochenendsatire

Hi Spari, Bidunowa?

Die Welt ist ja inzwischen voll von Digital Natives. Das ist die Generation, die mit beiden Daumen gleichzeitig Nachrichten mit 100 Anschlägen pro Sekunde ins Smartphone tippen und dabei gleichzeitig noch einen Coffe to go trinken und Musik über Spotify hören kann. Das alles beim Fahrradfahren, versteht sich. mehr

Kommentar über Bewerbung zur Bundesgartenschau 2017

Ein Kessel Buntes?

Ein kleines Dankeschön zunächst an die (ost-)deutsche Partnerstadt: Hätte Schwerin nicht zurückgezogen, käme Wuppertal als Austragungsstadt für die Bundesgartenschau 2025 gar nicht in Frage. Doch wegen der prekären Stadtfinanzen hat die mecklenburgische Landesregierung die Ampel auf Rot gestellt. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Braune Problembären

In manchen Teilen Deutschlands haben sich die Menschen vorigen Sonntag verwählt. Zum Beispiel in Brandenburg, wo die AfD zweitstärkste Partei wurde. Darüber kann man sich aufregen oder mit feinem Humor reagieren. So wie der Wuppertaler Zoo: Der schickt jetzt passend zum Erfolg der Rechtspopulisten einen Braunbären nach Brandenburg. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Tanken in Binzwangen

Neulich mussten meine Frau und ich zur Hochzeit einer sehr netten Nichte nach Süddeutschland. Gefeiert wurde in Heiligkreuztal bei Andelfingen in der Nähe von Binzwangen. Bei allen drei Orten handelt es sich um Haufendörfer irgendwo zwischen Ulm und dem Bodensee, die fast 100 Kilometer von der nächsten Autobahn entfernt liegen. Und zwar völlig zu Recht. mehr

Aus dem Tagebuch der Redaktion

Autofrei – ich bin dabei! Aber …

"Europäischer autofreier Tag" – der ist am Freitag (22. September 2017). Ich habe im Juni 2016 mein Auto abgeschafft. Nach 37 Jahren ununterbrochen auf vier Rädern und insgesamt 14 Autos. Um Pfingsten 2016 ist es passiert: Das ganze Auto-Ding wurde mir irgendwie zu teuer – und zu nervig. mehr

Kommentar

Mehr Geld fürs Bürgerbudget!

Oberbürgermeister Andreas Mucke nennt es ein "basisdemokratisches Mitmachprojekt" und ist "überwältigt von den Vorschlägen". Der Mann hat Recht: Was die Wuppertaler als Ideen zum Projekt "Bürgerbudget" eingereicht haben, ist beachtlich. Es handelt sich um exakt 264 Vorhaben, von denen aktuell die besten 32 unter www.buergerbudget.wuppertal.de zur finalen Abstimmung stehen. Die beliebtesten, die im Rahmen des zur Verfügung stehenden 150.000 Euro-Budgets umgesetzt werden können, sollen dann der Politik zur Entscheidung vorgelegt werden. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Meine Relativitätstheorie

Seit Einstein wissen wir ja, dass Zeit relativ ist. Zumindest theoretisch. Praktisch fehlten meinem Kleinhirn auf dem Gymnasium leider einige Gigahertz Rechenleistung, um Sätze zu verstehen wie: "Alle inneren Prozesse eines physikalischen Systems scheinen langsamer abzulaufen, wenn sich dieses System relativ zum Beobachter bewegt." Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Beziehungsstatus

Früher entstanden Liebesbeziehungen ja noch analog in Kneipen, Discos oder auf Partys. Heute sind dort keine Singles mehr anzutreffen, weil sie alle vorher im Internet jemanden kennen gelernt haben. Dass die Bewerber dort auf den einschlägigen Dating-Portalen gerne Fotos aus der Blütezeit ihres Lebens posten, obwohl sie bereits welken, tut dem Erfolg keinen Abbruch. mehr

Nach Toreschluss – die Wochenendsatire

Sendersuchirrlauf

Manchmal staunt man ja selbst, wie man als kleiner Pressemensch die Welt beeinflussen kann. Vorige Woche habe ich über den Fußball im Fernsehen geschimpft – und prompt hat der führende TV-Anbieter Unitymedia jetzt fast alle Sender abgeschaltet. mehr

Kommentar über ein (noch) schlecht genutztes Juwel

Nicht über – an der Wupper gehen!

Erinnern Sie sich noch? Als die ersten Pläne für den Umbau der ehemaligen Nordbahntrasse in einen Freizeit- und Radweg präsentiert wurden, waberten die beiden Wuppertaler Leitmotti durch die Stadt: "Datt gibt keinen" und "Datt braucht keiner". Das Ende ist bekannt. Die Nordbahntrasse wurde zu einem Publikumsmagneten, einem weiteren Wahrzeichen – dank der Beharrlichkeit der "Wuppertalbewegung"-Macher und, trotz aller zwischenzeitlichen Differenzen, der Helfer in der Verwaltung. Von Jörn Koldehoffmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Lecker Bundesliga zum Sonntagsbraten

Man sich ja auf gar nichts mehr verlassen. Selbst die Eier legt man am besten selbst. Sonst ist da dieses Zeugs drin, das wie eine Spachtelmasse aus dem Baumarkt heißt und ähnlich gesund ist. Und auch mit dem Fußball wird es immer schwieriger: Wenn man wirklich sicher gehen will, welchen live zu sehen, sollte man im Garten zwei Tore aufstellen und die Nachbarskinder einladen. Im Fernsehen kommt nämlich keiner mehr. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Im Schilderwa(l)ld

Junge, Junge, mit Ihnen kann man arbeiten: Ich danke allen Lesern, die mir nach dem Hilferuf vorige Woche schriftlich und telefonisch bei der Interpretation der rätselhaften Wuppertaler Mundart-Wörter geholfen haben. Ihre Zusendungen habe ich – so weit möglich – auf juegosdechicas.info (hier klicken!) zusammengefasst. Das Internet kann ja zum Glück nie überlaufen. Von Roderich Trappmehr

Große Resonanz auf den "Hilferuf"

Bukpiensheini - die Auflösungen

Sooo viel Resonanz auf den Aufruf von Rundschau-Redaktionsleiter Roderich Trapp, der in seiner Wochenendsatire am Samstag Leser um Hilfe bei der Interpretation diverser historischer Wuppertaler Mundartbegriffe gebeten hatte. Wir präsentieren hier gesammelt die per Mail eingegangenen Beiträge - darüber hinaus gab's auch noch viele handschriftliche und telefonische Rückmeldungen, für die sich die Redaktion herzlich bedankt! mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Bukpiensheini & Co.

Ich hatte ihn ja schon in unserer Mittwochausgabe erwähnt: den Kalender, den mir eine Rundschau-Leserin aus Unterammergau (das liegt etwas südlich von Ronsdorf) geschenkt hat. Das historische Schmuckstück in Haus-Form zeichnet sich dadurch aus, dass es hinter kleinen Bergischen Fensterläden aus Pappe an jedem Tag des Jahres einen Begriff aus der heimischen Mundart auflistet. Jetzt grübeln alle über diese 365 Worte, von denen uns viele komplett ratlos zurücklassen. mehr

Kommentar zur Finanzierung der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Eine Investition, die es wert ist

Unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge. Das sind meist Jungs unter 18 Jahren, meist aus Syrien oder Nordafrika, die wir oft als Gruppen erleben. Riesige Gruppen, die 2015 zu Fuß über die Grenzen nach Deutschland kamen und riesige Gruppen, die aus Zügen in den Münchener Hauptbahnhof strömten. 2017 sehen wir sie oft in den Innenstädten, wieder meist in Gruppen, in denen wir den einzelnen Menschen mit seiner Geschichte, seinem Potenzial, seinen Träumen und Wünschen nicht so ohne weiteres erkennen.  mehr

Nach Toreschluss – die Wochenendsatire

Witzfigur Wuppertal

Andere Medien machen ja auch schon mal ganz gute Witze. Neulich hörte ich zum Beispiel im Radio, dass 45 Prozent der Deutschen wegen des enttäuschenden Sommers den Wetteranbieter wechseln wollen. Das fand ich lustig. Als Wechselprämie gibt es wahrscheinlich einen Monat lang kostenfrei 25 Grad, nur ab nächstes Jahr zahlt man dann für Nieselregen erfahrungsgemäß schon mehr als früher für heiter bis wolkig. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

I just called to say hör auf

Man muss ja auch mal über den Tellerrand gucken. Deshalb war ich vorigen Samstag in Köln. Die haben nicht nur einen Schilderwald an den Autobahnbaustellen um die Stadt herum, sondern auch noch eine Schildergasse in der City. Diese Einkaufsstraße hat die dritthöchste Passantenfrequenz in Deutschland. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Herzogin in der Sauna

Die britischen Royals William und Kate nutzen die Gelegenheit und besuchen Deutschland, so lange man als Engländer dafür noch kein Visum braucht. Sie haben auch ihre zwei Kinder mitgebracht, von denen man nach der Ankunft nicht mehr viel gesehen hat. Die Nannys suchen sie noch zwischen den vielen Gepäckstücken, in denen die ganze Garderobe von Herzogin Kate ist. Das Käthchen musste sich ja alleine am Donnerstag in vier Stunden dreimal umziehen. mehr

Aus dem Tagebuch der Redaktion

Held von Granada

Es war ein stimmungsvoller Konzertabend vor der Laurentiuskirche: 2.000 Menschen bevölkerten den Platz, genossen die Darbietungen des Sinfonieorchesters bei lauen Temperaturen – und doch mag sich der ein oder andere gefragt haben: Wo war denn die angekündigte Catriona Morrison aus dem Wuppertaler Opern-Ensemble, die soeben als "BBC Singer of the World" ausgezeichnet wurde? mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Ein summender Affe umfängt den Baum

Nur noch eine Woche bis zu den großen Ferien. Genau der Moment, wo sich manche Wuppertaler selbstkritisch fragen, ob es rechtzeitig vor dem Urlaub noch mit der Bikinifigur geklappt hat. Wenn man schön am Strand liegt, will man ja nicht von Greepeace-Wal-Rettern zurück ins Wasser gezogen werden. Von Roderich Trappmehr

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