Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Ein veganer Grillabend

Wenn Sie versprechen, mich nicht bei den Vegetariern zu verpetzen, verrate ich Ihnen mal was: Ich grille echt gerne Fleisch. Vor allem Gutes von Tieren, die in ihrem Leben mehr gesehen haben als eine Legebatterie oder einen Stall mit mehr Rindern als Quadratmetern. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Döppersberg-Drama

Google Maps kennen Sie sicher. Das ist das weltweit führende Landkarten-Internetportal, mit dem man per Computer an so ziemlich jede Stelle der Welt reisen kann, die man immer schon mal nicht sehen wollte. Das ist gelegentlich aber doch auch ganz praktisch, wenn man zum Beispiel überprüfen möchte, ob das laut Katalog "verkehrsgünstig" gelegene Urlaubshotel möglicherweise an einer 18-spurigen Autobahn oder direkt neben einem Bordell steht. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Fragen zur Hitzewelle

Man könnte ja langsam vermuten, dass Petrus wegen des fürchterlichen Unwetters Ende Mai Gewissensbisse bekommen hat und jetzt für immer über Wuppertal die Sonne scheinen lässt. Seit Wochen fahren sämtliche Regenwolken und Gewitter sorgfältig um uns herum. Dadurch haben wir jetzt zwar wieder trockene Füße, sind aber auch die Sahelzone Deutschlands. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Der Schwebebahn-Emoji-Skandal

Emoji ist kein kurzfristig vom WSV nachverpflichteter Außenverteidiger aus Japan, sondern ein Bildschriftzeichen, das in SMS-, WhatsApp- oder Twitter-Nachrichten eingefügt wird. Emojis sind auf dem besten Weg, normale Buchstaben weitgehend zu verdrängen. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Das Badeschlappen-Trauma

Es ist Sommer und sehr warm. Deshalb haben viele von uns wenig an. Speziell unten rum. Nun ist es aber so, dass des Wuppertalers Bein dereinst konstruiert wurde, um von derben Schmiedehosen und robusten Bleicherkitteln verhüllt ein geschütztes Dasein fern des Sonnenlichts zu fristen. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss – die Wochenendsatire

Die Baumstilllegung

Das sind ebenso überraschende wie gute Neuigkeiten: Deutschland ist im WM-Finale doch vertreten! Wir stellen nämlich mit Felix (9) aus Schleswig-Holstein eines von 22 Einlaufkindern. Das hatten sich Fans der DFB-Elf insgesamt zwar etwas anders vorgestellt, aber ein Einlaufkind angucken ist immer noch besser als Auslaufnationalspieler. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Mahlzeit!

An der Computertastatur hat man ja eine Löschtaste, mit der man unnützen Kram per Knopfdruck loswerden kann. In der Politik (Seehofer, Trump) oder im Fußball (Löw, Neymar) wäre so eine Taste auch überaus wünschenswert. Es gibt sie aber nicht. Mit dem Löschen ist das ohnehin so eine Sache. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Vorsicht: "SOTP"-Schild!

Seit dem WM-Aus für die deutsche Mannschaft ist die ganze Nation irgendwie von der Rolle: Horst Seehofer erweist sich gerade für die Koalition als ähnlich hilfreich wie Sami Khedira für die DFB-Elf. Primark hat bei der Eröffnung seines Ladens am Döppersberg noch mehr Verspätung als Toni Kroos in der Rückwärtsbewegung. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Steinekloppen in Sibirien

Gestern kam ein Leserbrief, der nur aus einem einzigen Satz bestand: "Schickt Löw und die Nationalelf nach Sibirien zum Steinekloppen, da kann man solche Versager eventuell noch gebrauchen." Wer zwischen den Zeilen lesen kann und feine Antennen hat, spürt hier eine leichte Verstimmung des Verfassers ob der Leistung des DFB-Teams im ersten Gruppenspiel bei der WM. Das finde ich übertrieben. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Eine Luftnummer

Wenn Sie mich hier in den letzten zwei Wochen vermisst haben sollten, liegt das daran, dass ich in Urlaub war. Zu diesem Zweck hatte ich Flüge nach Kreta bei einer renommierten deutschen Airline gebucht, deren Namen ich hier nicht nennen will. Er reimt sich allerdings auf das beliebte Universalwürzmittel "Fondor". Von Roderich Trappmehr

Kommentar über Kinderarmut in Wuppertal – und die Folgen

No Future mit acht – und keinen interessiert’s?

Wissen Sie noch, was Sie gemacht haben, als Sie acht Jahre alt waren? Wahrscheinlich haben Sie Fußball gekickt, Gitarre spielen gelernt, haben den Sommer im Freibad verbracht und den Winter beim Rodeln. Und wenn Sie mit Ihren Freunden unterwegs waren, haben Sie möglicherweise auch mal was ausgeheckt. Und ja, vielleicht hat der ein oder andere auch mal eine Packung Kaugummi mitgehen lassen. Von Nicole Bolzmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Lasst uns zusammenbleiben!

Aua – ich kriege gerade einen Krampf im Zeigefinger, weil ich alle zwei Sekunden Mails mit aktualisierten Datenschutzbestimmungen wegklicken muss, von denen im Moment mehr unterwegs sind als Autos auf dem Rückweg aus den einmaligen Pfingstferien. Das liegt an der seit Freitag  gültigen EU-Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO. Von Roderich Trappmehr

Kommentar zu einer möglichen Bundesgartenschau

BUGA? Pina zuerst!

Nicht Hardt, nicht Barmer Anlagen, nicht Nordpark, nicht Scharpenacken, auch sonst keines der Gelände, die ursprünglich immer genannt wurden, kommen nach Ansicht der BUGA-Experten in Frage. Weil sie zu schön sind. Eine Bundesgartenschau soll nicht schöne Flächen noch schöner machen, sondern Areale nach vorn bringen, die Schwächen und trotzdem Potenzial haben. BUGA ist also nicht nur "Schöne-Blumen-Zeigen", sondern viel mehr: Stadtentwicklung! Die kann Wuppertal gut gebrauchen. Von Stefan Seitzmehr

Nach Toreschluss – die Wochenendsatire

BUKA statt BUGA

Der Blumenschmuck für die royale Hochzeit von Harry und seiner Meghan kostet rund 125.000 Euro. Das erscheint auf den ersten Blick viel, zumal der Partyprinz ja nur eine Bürgerliche heiratet. Seit Donnerstag wissen wir allerdings, dass man für Blumen auch noch deutlich mehr ausgeben kann. Speziell, wenn man eine Bundesgartenschau veranstalten will. Von Roderich Trappmehr

Kommentar zum Neuanfang des Wuppertaler Tanztheaters

Ein verdammt schweres Erbe!

Nicht jedes Erbe tritt man nur mit positiven Gefühlen an. Erst recht, wenn es so schwer wiegt wie das von Pina Bausch. Ihr plötzlicher Tod hat vor neun Jahren eine schmerzvolle Lücke in das legendäre Tanztheater Wuppertal gerissen, die bis heute nicht gefüllt werden konnte. Niemand war darauf vorbereitet. Niemand hatte einen Plan, wie es weitergehen konnte. Konnte es überhaupt weitergehen? Von Nicole Bolzmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Zuhause im Bahnhofsglück

"Wuppertal Hbf" - die Abkürzung steht für "Hier biste falsch", denn nach Hauptbahnhof sieht in Elberfeld schon ziemlich lange gar nichts mehr aus Das will die Deutsche Bahn bekanntlich ändern und hat deshalb ein riesiges Schild im Bahnhof Elberfeld aufgehängt, das großartige Renovierungsarbeiten für acht Millionen Euro verspricht, an deren Ende keine Gebüsche mehr auf dem Bahnsteig wachsen und Aufzüge für Komfort sorgen sollen. Dieses Ende ist allerdings noch nicht wirklich in Sicht und der Anfang nicht an allen Stellen vielversprechend. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Fernstraßenbeschilderungsasylant

Wer regelmäßig unsere Samstagsausgabe liest, der weiß, dass ich mich im November an dieser Stelle über eine verkehrstechnische Gräueltat erster Güte aufgeregt habe: Damals hatte uns ein aufmerksamer Leser darauf hingewiesen, dass auf der A3 am Autobahnkreuz Leverkusen die Hinweise auf "Wuppertal-West" (weiter über die A3) und "Wuppertal-Ost" (rechts ab auf die A1) ersatzlos von den Hinweisschildern gestrichen worden sind. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Schwebebahnrennen

Manche Dinge sind einfach paradox. So muss ein bombiger Geschäftstag nicht zwangsläufig zu einer vollen Kasse führen. Diese Erkenntnis haben am Donnerstag viele Händler und Gastronomen in der Elberfeld City gewonnen. Oder nehmen Sie die Sache mit dem Ruhrgebiet: Wuppertal wird ja immer völlig zu Unrecht ins Ruhrgebiet eingemeindet. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss – die Wochenendsatire

"O le sili ona lalelei o Fott"

Haben Sie das auch gelesen? Demnächst sollen viel weniger ICEs in Wuppertal halten. Dafür muss man Verständnis haben. Wenn ich ein Zug wäre, würde ich auch nur ungern an unserem Hauptbahnhof stehen bleiben. So wie der aussieht, kann man sich da ja sonstwas holen! mehr

Nach Toreschluss – die Wochenendsatire

City Plaza – wat is datann?

Neulich hätte ich fast das Lenkrad verrissen, als ich über die abgesenkte B7 unter dem Döppersberg fuhr. Da gibt es ja mittenmang die noch geschlossene Einfahrt in das neue Parkhaus, an der aber schon das große Schild hängt, das künftig motorisierten Wuppertal-Besuchern den Weg zum Stellplatz in Bestlage weisen soll. Und was steht auf diesem Schild als Parkplatzname riesengroß drauf? "City Plaza" ... Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Achtung, Krötenwanderung!

Krötenwanderung? Ja sicher! Ist bei mir das ganze Jahr über. Die Kröten wandern dabei dauernd von meinem Bankkonto auf irgendwelche anderen. Sie brauchen dafür auch keinerlei Hilfe. In der Tierwelt verhält sich die Sache völlig anders: Da ist nur wenige Tage im Jahr - nämlich genau jetzt - Krötenwanderung. Und die kleinen Kerlchen brauchen dabei oft auch unsere Hilfe, um nicht überfahren zu werden. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

#bringbackbäuchlein

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hat diese Woche davor gewarnt, dass die Deutschen zu viel Alkohol trinken. Schuld daran sind vermutlich Pumuckl und Meister Eder. Experten haben schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass dieses beliebte Duo ein schlechtes Vorbild sei ... Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss – die Wochenendsatire

Eine kurze Geschichte der Sommerzeit

Ende der 80er Jahre habe ich das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" des jetzt verstorbenen Stephen Hawking gelesen. Der Titel war Beschiss, weil das Ding erstens dann doch 240 sehr klein bedruckte Seiten hatte und ich zweitens die kurze Geschichte der Zeit sehr lange nicht verstanden habe. Genau genommen bis heute nicht. Von Roderich Trappmehr

Aus dem Tagebuch der Redaktion

Die Feldkahler Lederhosen zeigen Größe

Leser meiner Wochenend-Satire "Nach Toreschluss" erinnern sich bestimmt noch: Anfang Februar hatte ich darin einen handfesten Skandal aufgedeckt. Unbekannte haben nämlich das "Lehnchen vom Tippen-Tappen-Tönchen" geklaut und geben es mit leicht verändertem Text unter dem Titel "Kreuzberglied" in der Rhön als eine Art dortiger Nationalhymne aus. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Engels-Musical hat Premiere!

2020 feiert Friedrich Engels seinen 200. Geburtstag. Obwohl sich der von ihm erfundene Kommunismus noch nicht vollständig durchgesetzt hat, herrscht doch stadtweit Einigkeit, dass es zu diesem Anlass nicht ausreicht, Engels als weltweit bekanntestem Wuppertaler einfach nur eine Torte zu backen. Zumal er sie ja selbst nicht mehr essen kann. mehr

Kommentar zur geplanten zentralen Touristeninformation am Döppersberg

Standort nicht in Frage stellen!

Es war nur ein Nebensatz in der jüngsten Sitzung der Döppersberg-Kommission. Aber einer der aufhorchen ließ: Ungefragt teilte Stadtkämmerer Johannes Slawig mit, dass zurzeit noch nicht sichergestellt sei, ob das Wuppertaler Stadtmarketing die zukünftige Miete für den ihm zugedachten Info-Pavillon gegenüber dem Schwebebahnhof zahlen könne. Falls nicht, so Slawig, gebe es aber "Dritte", die am Pavillon interessiert seien... Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Willkommen im Beauty-Hub

Die SPD ist auch so ein Moppenladen: Da habe ich mir vorigen Sonntag extra den Wecker gestellt, weil die Genossen um Punkt 9 Uhr das Ergebnis ihres Mitgliedervotums zur Großen Koalition verkünden wollten. Und dann sah man 30 Minuten lang nur zwei leere Stehpulte im Willy-Brandt-Haus mit der ratlosen ZDF-Moderatorin Bettina Schausten davor, die ununterbrochen ankündigte, dass es jetzt gleich wohl doch nicht los geht. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Grippewelle

So, jetzt surfe ich also auch auf der Grippewelle. Aus Diskretionsgründen kann ich nicht sagen, wer mich angesteckt hat. Ich verrate nur so viel: Es handelt sich um eine nahe Verwandte, mit der ich verheiratet bin und die jetzt zur Strafe immer noch zusammen mit mir flach liegt und hustet. Von Roderich Trappmehr

Aus dem Tagebuch der Redaktion

Einfach nur ein Einzelfall – oder?

Omar Maaraawi ist 59, Syrer, lebt mit seiner Frau seit zwei Jahren in Deutschland. Er wohnt in Wichlinghausen, ist Musiker, spielt die Oud, die orientalische Laute. Außerdem ist er Oud-Instrumentenbauer, hat gute Kontakte zur katholischen Gemeinde der Kirche in seiner Wichlinghauser Straße. Aus gutem Grund: Omar Maaraawi ist Christ – konvertiert schon als Jugendlicher. Christen sind in Syrien eine Minderheit – Omar Maaraawi hat sich dort nie getraut, sich dazu zu bekennen. mehr

cafemarseille.com.ua

читайте здесь

Этот нужный блог , он описывает в статьях про www.baly.com.ua.