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Für neues Publikum

Betr.: Wuppertaler Bühnen

Bei der Jahreshauptversammlung der Theaterfreunde in der Stadtsparkasse erfuhren wir durch eine Wortmeldung in der Diskussionsrunde, dass Krefeld und Mönchengladbach (wie Wuppertal unter Finanzaufsicht) ihren Stadttheater-Etat um je 1,9 Millionen Euro erhöht haben, um die Akzeptanz eines neuen Publikums zu gewinnen.

Auf die Forderung nach einer Demonstration vor dem Rathaus wegen des Erhaltes der Wuppertaler Bühnen (und so den Inflationsdeckel zu kippen) ging Oberbürgermeister Andreas Mucke kurz ein, bemängelte seinerseits die schwierige Situation unseres Sprechtheaters – übrigens auch durch Entlassungen in der Technik.

Dem Appell unseres Vorsitzenden Peter Vaupel, Mitglied bei den Theaterfreunden zu werden (ab 3,20 Euro pro Monat), schloss sich auch eine Sprecherin der Schauspielhaus-Initiative an: "Lebendige Bühne statt Handy-Zapperei!"

Wolfgang Richel, Briller Straße

(Rundschau Verlagsgesellschaft)
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