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Knöllchen-Geld für Karneval

Betr.: Wuppertaler Rosensonntagszug

Es ist ein Trauerspiel, wie mit den Karnevalisten umgegangen wird.

Ich selbst war jahrelang aktiv im Karneval und bin bei Wind und Wetter im Zug mitgefahren. Jedes Jahr musste der Festausschuss um die Straßenreinigungskosten nach dem Zug kämpfen. Heute sind die Kosten natürlich weitaus höher, alleine die Anforderungen der Sicherheit sind hoch und das ist auch gut so, denn jeder Bürger, der den Karnevalszug verfolgt, will natürlich unbeschwert feiern können.

Jeder, der mal den Zug verfolgt hat, kann ermessen, wie viel Arbeit dahintersteckt, auch wenn die Festwagen nicht so groß sein können wie in den Hochburgen Köln oder Düsseldorf. Diese Wagen werden von Profis gebaut und verschlingen Unsummen.

Mein Vorschlag an die Stadtspitze: Mit dem "umsatzstärksten" Knöllchenmonat den Karneval bezuschussen, dann ist der Ärger über 5 km/h zu schnell sehr schnell verraucht – und jeder Euro ist gut angelegt. Das nennt man Re-Finanzierung.

Joachim Oberhoff, Starenstraße



(Rundschau Verlagsgesellschaft)
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