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Kosten der Allgemeinheit

Betr.: Wuppertaler Rosensonntagszug

Leserbriefschreiber fordern eine größere Unterstützung der Stadt zum Rosensonntagszug.

Ehrlich gesagt, frage ich mich, wie groß die Unterstützung noch sein soll? Die Stadt sperrt Straßen und säubert diese anschließend, außerdem ist jede Menge Polizei und Ordnungsamt für eine reibungslose Durchführung des Rosensonntagszuges im Einsatz. Das alles auf Kosten der Allgemeinheit. Dieses Jahr schien nicht einmal acht Prozent der Stadtbevölkerung an dieser Veranstaltung interessiert – und dennoch müssen wir alle für ihr Vergnügen bezahlen, ob gewollt oder nicht.

Eine Forderung nach weiterer finanzieller Zuwendung ist in Zeiten knapper Kassen im Grunde fast schon unverschämt.

Børner Frederikson, Hinsbergstraße

(Rundschau Verlagsgesellschaft)
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