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Kreuz und quer

Betr.: "Elterntaxis", Leserbrief "Mehr Kontrollen" vom 17. Januar

Ich bin selbst Mutter eines Schülers, den ich morgens (von Unterbarmen) mit dem Auto zur Schule bringe. Fast jeden Tag muss auch ich beobachten, wie kreuz und quer (trotz des vielen Verkehrs) gewendet, rückwärts auf die Bürgersteige gesetzt wird, während die Erst- bis Viertklässler versuchen, sicher zur Schule zu kommen. Ich bemühe mich, morgens pünktlich loszufahren, um entweder einen geeigneten Parkplatz zu finden – oder ohne Zeitdruck und Gefahr mein Kind in einer der Nebenstraßen rauszulassen.

Auch wenn mein Kind nicht mehr in der ersten Klasse ist, trägt er gerade jetzt im Dunkeln morgens seine gelbe Warnweste. Jedes Kind hat eine! Ich würde mir wünschen, dass dies auch andere machen, denn in dem unübersichtlichen Hin und Her (und bei Regen) hat man bei der dunklen Kleidung der Kinder meist kaum Zeit zu reagieren. Erst gerade lief kurz vor mir eine Frau mit dem Kind neben sich auf die Straße, um noch schnell rüberzugehen. Mir fehlen für so etwas die Worte.

Stephanie Hinzmann, Friedrich-Engels-Allee



(Rundschau Verlagsgesellschaft)
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