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Menschengerechte Stadt

Betr.: autofreie Elberfelder City

Wuppertal hat, wie jüngst am Döppersberg, noch nicht begriffen, dass man eine Stadt für Menschen und nicht für Autos bauen muss. Die ganze Verkehrsinfrastruktur ist ausschließlich für den motorisierten Verkehr geschaffen. Pkw auf Gehwegen abzustellen, stellt dank der Duldung in Wuppertal ebenso eine Selbstverständlichkeit dar, wie mit dem Fahrrad durch die Fußgängerzone zu heizen. Eine Besserung ist nur in Sicht, wenn eine Stadt menschengerecht gestaltet wird. Am Beispiel Wall hieße das: Von der Schloßbleiche bis vors Elberfelder Rathaus wird ein verkehrsberuhigter Bereich eingerichtet. Und wer meint, dort schneller als Schritttempo fahren zu müssen, wird durch bauliche Maßnahme an die vorgegebene Geschwindigkeit "erinnert". Das bedeutet für die WSW auch, dass Busse eben zwei bis drei Minuten mehr durch die Innenstadt benötigen.

Norbert Bernhardt, Hofaue

(Rundschau Verlagsgesellschaft)
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