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Respekt und Anerkennung

Betr.: Rundschau-Neujahrswünsche, Kritik an Jürgen Hardt (CDU)

Wir Bürger können die Arbeit unserer Volksvertreter nicht hoch genug würdigen. So muss Herr Hardt sein schmales Salär als Abgeordneter doch tatsächlich durch Nebentätigkeiten aufbessern. So bezieht er unter anderem jährlich etwa 40.000 Euro für Beratertätigkeiten von der Firma Vorwerk, Wuppertal. Quelle: abgeordnetenwatch.de. Da kann der geneigte Wähler über soviel Engagement nur staunen.

Dazu möchte ich der Politik folgendes sagen: Wer Respekt und Anerkennung haben will, muss selbst Respekt und Anerkennung gegenüber dem Bürger zeigen – das ist gelebte Demokratie. Eine faire Auseinandersetzung zeigt die Reife der Partei und der vermeintlich politischen Klasse. Da der Politik und deren Vertretern diese Eigenschaften fehlen beziehungsweise abhanden gekommen sind, wird der lästige, unmündige Bürger nur alle vier Jahre zu den Wahlen gebraucht – ansonsten zu nichts.

Rainer Segebarth, Alte Rottsieper Straße

(Rundschau Verlagsgesellschaft)
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