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Einrichtung für Drogen- und Alkoholkranke
"Café COSA" zieht für eine Woche die Reißleine

Einrichtung für Drogen- und Alkoholkranke: "Café COSA" zieht für eine Woche die Reißleine
Der Aushang. FOTO: Dagmar Röntgen
Wuppertal. Das "Café COSA", eine Einrichtung in der Calvinstraße für Drogen- und Alkoholkranke, hat für zunächst eine Woche seine Türen geschlossen.

,,Der Bereich zwischen Café COSA und Brandschutzmauer in der Calvinstraße ist mittlerweile ein viel genutzter Treffpunkt für die offene Straßenszene geworden. In den letzten Wochen beobachten wir, die Mitarbeiter*innen des Café COSA massiv zunehmend, strafrechtlich relevante Verhaltensweisen. Selbstverständlicher und offener Konsum von Drogen, starke Zunahme von Übergriffen und Gewalttaten untereinander", heißt es auf einem Aushang an der Eingangstür. "Selbst für eine niedrigschwellige und akzeptanzorientierte Einrichtungsarbeit ist dieses Verhalten einiger Personen inakzeptabel. Das wollen wir uns nicht länger gefallen lassen. Für Gäste bleibt das Café Cosa daher vom 6. bis 11. August geschlossen.''

Als großes Problem haben sich der als Übergangslösung gedachte Standort am Kirchplatz und vor allem die Baucontainer erwiesen. Der Bereich sei schwierig zu überblicken, heißt es. Die Einrichtung hat nun ihren  "Sommerurlaub" verlängert. Sie will die Zeit nutzen, um über weitere Schritte nachzudenken und die Räume zu säubern.

Später soll das "Café COSA" in den neuen "Wupperpark Ost" umziehen.

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