| 09.51 Uhr

Großbaustelle Döppersberg
Der Wupperpark wird ein Wupperplatz

Großbaustelle Döppersberg: Der Wupperpark wird ein Wupperplatz
Der Platz mit Blick auf die Schwebebahn-Station. FOTO: HKS+DTP Architekten
Wuppertal. "Wupperpark Ost" heißt die Fläche, die sich – wenn der neue Döppersberg fertig ist – zwischen B7 und Wupper schräg gegenüber der Schwebebahnstation, erstrecken wird. Unter ihr liegt der Döppersberg-Bunker, und oben werden der neue Info-Kultur-Touristik-Pavillon sowie das ebenfalls neue Sozial-Café "Cosa", das bisher im Köbo-Haus untergebracht war, stehen. Dazwischen sind mehrere Bäume plus einander abwechselnde Gras- und Steinbänder geplant. Von Stefan Seitz

Ein entsprechender Entwurf des Aachener Büros "hks Jochen König Architekten + Gesamtplaner" wurde jetzt in der Döppersberg-Kommission vorgestellt. Der Gestaltungsbeirat hat einstimmig dafür votiert – und auch das Land NRW, das die Geländegestaltung bezahlt, ist einverstanden. Fazit: Der (Wupper-)Park wird eher ein (Wupper-)Platz werden. Die beiden Gebäude sollen asymmetrische Dächer und Wände bekommen – das "Café Cosa" zusätzlich einen durch Sichtschutz abgetrennten Außenbereich.

Die Fassaden von Pavillon und Café will man in an Webstühle erinnernder Stahlstab-Bauweise errichten: Eine Anspielung auf Wuppertals Textil-Vergangenheit – und es macht Sprayern das Leben schwer. Die Dächer der beiden Häuser sind begrünt geplant.

Die Brücke zum Wupperpark. FOTO: HKS+DTP Architekten

Drei Meter unterm Wupperpark – im Bunker – sind jetzt noch drei bestplatzierte Angebote für die Zukunft des Weltkriegsreliktes übrig: Ein Dance-Club, Gastronomie, Markthalle sowie Kunst & Kultur sind zurzeit im Gespräch. Alle Interessenten (darunter auch Wuppertaler) sind, so Jürgen Altmann von der Wirtschaftsförderung, "renommiert, bekannt, erfahren und haben eine verlässliche Bonität".

Die Rundschau-Radrunde
 
 
best-cooler.reviews/

https://service01.com.ua

www.teplostroy.biz.ua/izmelchennaya-bazaltovaya-vata/