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Trauer um André Wiesler
"Hinterlässt eine riesige Lücke"

FOTO: Sonja Beck
Wuppertal. Man sagt das so leicht: Plötzlich aus der Mitte des Lebens gerissen. Im Fall von André Wiesler trifft es das. Vergangene Woche starb der 43-jährige "Wortpirat" an einem Hirnschlag. Der Autor, Slam-Poet und Spiele-Entwickler hinterlässt Ehefrau und Kind. Von Nicole Bolz

Sein Tod sorgt bei vielen Kollegen für große Trauer. "André war für mich und viele andere mehr als nur ein Freund", sagt David Grashoff (Wortpirat). "Er war ein Vorbild zu dem man, nicht nur wegen seiner Körpergröße, hinauf schaute. Er hat viele Autoren und Bühnenkünstler unter seine Fittiche genommen, an sie geglaubt, auf ihrem Weg begleitet und ihnen mit Rat und Tat beigestanden – auch mir. Sein plötzliches Ableben hinterlässt eine riesige Lücke, die nicht mehr gefüllt werden kann."