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Mobilität
Jetzt doch mit E-Bussen

Mobilität: Jetzt doch mit E-Bussen
Werden sich in den WSW-Fuhrpark bald E-Busse einreihen? FOTO: WSW
Wuppertal. Zwei bundespolitische Vorstöße beschäftigten die WSW in diesen Tagen. Beim kostenlosen ÖPNV ist man vorsichtig, doch die finanzielle Förderung von E-Bussen stößt auf Interesse. Von Hendrik Walder

Die Idee kam überraschend. Auch für die Wuppertaler Stadtwerke. Die Einführung eines kostenloses öffentlichen Personennahverkehrs hatte die Bundesregierung ins Spiel gebracht, um die Luft in den Innenstädten gemäß der EU-Richtlinien zu verbessern. Nachdem die fünf angefragten Modellstädte bei einem ersten Treffen Skepsis an den Tag legten, zeigen sich auch die Stadtwerke zurückhaltend.

WSW-Pressesprecher Elmar Thyen gibt zu bedenken, dass die Gesamtkosten des ÖPNV in Wuppertal zu über 50 Prozent von den Fahrkartenerlösen finanziert werden. Die gelte es dann anderweitig zu ersetzen. Außerdem brauche man mehr Fahrzeuge und Personal, wenn das zu erwartende deutlich höhere Fahrgastaufkommen bewältigt werden solle. Überhaupt ließe sich solche Lösungen nur im ganzen Verkehrsverbund umsetzen.

Deutlich positiver betrachten die WSW die Bundesinitiative zur 80-prozentigen Förderung von E-Bussen. Zwar gab es in Wuppertal bislang Vorbehalte gegenüber diesem Antriebsmodell, weil herkömmliche E-Busse mit den Wuppertaler Steigungen überfordert sind. "Aber wir sind dabei zu prüfen, ob das nicht doch eine Option für uns sein kann", sagt Thyen und kündigt an, dass die Stadtwerke noch in diesem Jahr Förderanträge stellen will, um dann schon im nächsten Jahr zumindest auf bestimmten Flachstrecken E-Busse einzusetzen.

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