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Ehemaliges Seenotrettungsboot
Kritik an DGzRS: "Frust und Enttäuschung"

Ehemaliges Seenotrettungsboot: Kritik an DGzRS: "Frust und Enttäuschung"
Das Seenotrettungsboot "Wuppertal" wurde im September 2012 auf den Namen der Stadt im Bergischen Land getauft. FOTO: DGzRS
Wuppertal / Bremen. Die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" (DGzRS) hat das Seenotrettungsboot "Wuppertal" außer Dienst gestellt. In einem offenen Brief kritisieren Dietrich W. Thielenhaus und Wolfgang D. Riedel die Entscheidung. Der Wortlaut.

"Als Mitglieder der Projektgruppe, die im Jahr 2012 die Sammelaktion für die Umbenennung der ,Butt‘ in ,Wuppertal‘ geplant und realisiert hat, haben wir die für uns völlig überraschende Außerdienststellung des Boots mit erheblicher Irritation zur Kenntnis genommen. Zahlreiche kritische Reaktionen aus dem damaligen Spenderkreis sowie Kommentare in der hiesigen Lokalpresse lassen ebenfalls ein hohes Maß an Enttäuschung erkennen.

Zwei Spender, die damals deutlich vierstellige Summen bereitgestellt hatten, haben uns wissen lassen, dass sie mit einer viel längeren Einsatzzeit der ,Wuppertal‘ gerechnet und sich in Kenntnis des aktuellen Geschehens nicht so engagiert hätten. Und ein Spender hat seinen Frust – sicherlich etwas überspitzt – so auf den Punkt gebracht: "Wir Wuppertaler haben damals über 60.000 Euro gesammelt. Wir alle haben erwartet, dass das SRB mindestens 30 Jahre im Dienst bleibt. Bei einer nur fünfjährigen Einsatzzeit hat ein Jahr Unterstützung der Station Maasholm und der Sympathiewerbung also 12.000 Euro gekostet. Das ist nicht angemessen.

Um dem verständlichen Frust und der Enttäuschung wirksam zu begegnen, empfehlen wir den zuständigen DGzRS-Gremien, den als Nachfolger vorgesehenen Neubau SRB 76 ebenfalls auf den Namen ,Wuppertal‘ zu taufen. Damit wäre das Vertrauen in der hiesigen Region wiederhergestellt."

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