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"One Billion Rising" in Wuppertal
Tanz-Protest gegen Gewalt an Frauen

Mit Trommeln, auffälligen Kostümen und jeder Menge positiver Energie msetzten auch die Wuppertaler ein Zeichen gegen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. FOTO: Rundschau
Wuppertal. Laute Trommeln, wilde Kostüme und jede Menge positive Energie: Die weltweite Tanz-Aktion "One Billion Rising" setzte auch in Wuppertal ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen und Mädchen. Am Mittwoch (14. Februar 2018) zeigten Wuppertaler Schulen, Gruppen und Vereine auf dem Platz vor der City-Kirche in Elberfeld ihre Choreografien.

Die Aktion, die ins Deutsche übersetzt so viel wie "Eine Milliarde erhebt sich" bedeutet, findet damit bereits zum fünften Mal in Wuppertal statt. Der Name bezieht sich auf eine UN-Statistik, nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung wird. Das ist rund ein Drittel aller Frauen weltweit – und damit insgesamt eine Milliarde Frauen.

Das fröhliche, freie Tanzen im öffentlichen Raum soll einen Kontrastpunkt setzen: Es steht für Stärke, Kraft und Solidarität, für Freiheit statt Ohnmacht. Die weltweite Kampagne gibt es bereits seit 2012, mittlerweile beteiligen sich über 190 Länder mit Tausenden von Veranstaltungen.

Auf die Beine gestellt wird die ungewöhnliche Protestaktion vor der City-Kirche von einem Aktionsbündnis aus Privatpersonen und Vertreterinnen der lokalen Fraueninfrastruktur. Die Verantwortlichen laden alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler – Frauen und Männer gleichermaßen – dazu ein, sich der Aktion anzuschließen.