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Neuer „Düker“ für zwölf Millionen

Mit Bildergalerie: Neuer „Düker“ für zwölf Millionen
ohre von zwei Metern Durchmesser werden momentan unter dem Sonnborner Kreuz verlegt. Da können Bauleiter Marcus Kornweigel, und sein Stadftwerke-Kollege Michael Calz problemlos auch aufrecht patrouillieren. FOTO: Simone Bahrmann
Wuppertal. Das wäre eine geeignete Million-Frage bei Günter Jauch: Was, bitteschön, ist ein Düker? Für 30.000 Einwohner im Westen der Stadt ist es jedenfalls eine wichtige Einrichtung.

Zunächst: Der Düker ist eine Druckleitung zur Unterquerung einer Straße, eines Tunnels oder eines Flusses. Ein brandneues Exemplar dieser Gattung erstellen jetzt die WSW für das Einzugsgebiet Lüntenbeck, Rottscheider Bach, Stackenberger Siefen und Eugen-Langen-Straße. Mit seiner Hilfe soll Schmutz- und klärpflichtiges Regenwasser abgeführt werden.


Der alte Düker wurde 1917 gebaut und besteht aus zwei Stahlrohren mit einem Durchmesser von je 40 Zentimetern. Durch diesen wird jedoch ausschließlich Schmutzwasser abgeführt. Er ist zudem schlecht zugänglich, da er im Bereich des Sonnborner Kreuzes überbaut wurde und Wartungsarbeiten nur bei Teilsperrungen möglich sind.

Neben dem Schmutzwasser werden mit dem neuen Düker künftig auch die klärpflichtigen Anteile des Regenwassers aus dem Einzugsgebiet abgeleitet. Durch die neue Düker-Leitung wird das Schmutzwasser – wie bisher – direkt zur Kläranlage Buchenhofen geleitet. Das klärpflichtige Regenwasser wird durch eine neue Verbindungsleitung in den Entlastungssammler Wupper abgeführt. Das geplante Ableitungssystem besteht aus einem Stahlbetonrohr mit einem Durchmesser von zwei Metern.

Neuer Düker für zwölf Millionen Euro FOTO: Simone Bahrmann

Für das Einzugsgebiet Lüntenbeck, Rottscheider Bach, Stackenberger Siefen und Eugen-Lange-Straße erstellen die WSW einen neuen Düker (Druckleitung zur Unterquerung einer Straße, eines Tunnels oder eines Flusses) zur Abführung des Schmutz- und klärpflichtigen Regenwassers.

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