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Chronik der "Wuppertalbewegug"
Zwölf schöne Jahre auf 116 Seiten

Chronik der "Wuppertalbewegug": Zwölf schöne Jahre auf 116 Seiten
Silke Jungmann (re.) und Jan Vetter vom Druckhaus Ley + Wiegand begleiten die Entstehung der Nordbahntrasse seit Gründung der Wuppertalbewegung. Unser Bild zeigt sie zusammen mit Designerin Christa Mrozek, die die Trassen-Chronik konzipiert und gestaltet hat. FOTO: Robin Bartsch
Wuppertal. Jetzt gibt es die Chronik der "Wuppertalbewegung" – die erste bebilderte Zusammenfassung vieler Aktivitäten des Trassen-Vereins, der Wuppertals größtes Projekt von Bürgern für Bürger realisiert hat.

2006 wurde die "Wuppertalbewegung gegründet", um die stillgelegte ehemalige Eisenbahnstrecke als Fuß-, Rad- und Skaterweg zu reaktivieren.

Damit die Arbeit vieler Bürger sowie der Unterstützer im Zusammenhang mit der Nordbahntrasse nicht in Vergessenheit gerät, war es Christa Mrozek, die die Öffentlichkeitsarbeit für die Wuppertalbewegung macht, wichtig, dies in der Chronik durch viele Archivbilder festzuhalten. Viele Kontakte, Telefonate und Abstimmungen waren für die Umsetzung notwendig, da einige Aktive der ersten Stunde nicht über den gesamten Entstehungsprozess der Trasse dabei waren.

Zusätzlich half bei der Erstellung ein umfangreiches analoges Pressearchiv. Die Text- und Bildrecherche sowie das Lektorat unterstützte außerdem das heutige Kernteam des Vereins, das nach wie viele ehrenamtliche Stunden in die Trasse investiert.

Schwerpunkt der 116-seitigen Chronik ist die Zusammenstellung der vielseitigsten Aktivitäten – erste Trassenbegehungen, Freischneiden, Müll aufsammeln, Trassenfeste, das sogenannte "Bürgerpflastern", Patenschaften und Draisinenfahrten. Christa Mrozek: "Die Nordbahntrasse wird heute ganz selbstverständlich als Freizeit-, Schul- und Arbeitsweg genutzt, entstanden ist sie als ein Gemeinschaftswerk."

Wer einen mit 1,45 Euro frankierten DIN-A4-Rückumschlages an Wuppertalbewegung e.V., Friesenstraße 32a, 42107 Wuppertal schickt, kann eine Ausgabe der Chronik bekommen.

Aber nicht sauer sein, wenn eventuell kein Buch mehr übrig ist: Die "Wuppertalbewegung" hat nur noch ein begrenztes Kontingent.

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