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Update zur Tierquälerei in Wuppertal
54 gequälte Hunde gefunden

Update zur Tierquälerei in Wuppertal: 54 gequälte Hunde gefunden
Symbolbild eines gequälten Hundes im Zwinger. FOTO: Foto: PETA Deutschland e.V.
Wuppertal. Auch drei Katzen mussten gerettet werden. Die Tiere stammen aus dem Ausland und sollten an Familien vermittelt werden. Dann aber griff das Veterinäramt ein. Tierschützer kritisieren fehlende Kontrollen. Von Nina Bossy

Eigentlich sollten die Tiere ein besseres Leben bekommen. Dann musste das Bergische Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt sie retten. Am vergangenem Donnerstag befreiten die Mitarbeiter 54 Hunde und drei Katzen von einem Wuppertaler Grundstück. Die Tiere, die alle aus dem Ausland stammen, sollen gut genährt, aber durch zu enge Haltung mit Krankheiten befallen gewesen sein.

"Das Grundstück gehört zu einer Pflegestelle. Von dort aus sollten die Tiere weiter vermittelt werden", erklärt die Solinger Pressesprecherin Sabine Rische auf Rundschau-Nachfrage. Da das Bergische Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt in Solingen angesiedelt ist, übernimmt die Nachbarstadt auch die Pressearbeit für die Behörde.

Alter und Rassen seien "querbeet", sagt Rische. Es handelt sich durchweg um Straßenhunde, die jüngsten seien etwa ein Jahr alt. Einen gewerblichen Hintergrund vermutet sie hinter der Pflegestelle nicht. "Die Tiere stammen aus dem Ausland und sollten von Wuppertal aus weiter vermittelt werden. Damit lässt sich in der Regel kein Geld machen."

Der Fall schlägt auch bei Tierfreunden in Wuppertal hohe Wellen. "Dieser Vorfall wirft einige Fragen auf. Ein Großteil der Hunde soll aus Mazedonien, einem Nicht-EU-Land, stammen", erklärt Sascha Stinder, Sprecher der Regionalgruppe der Tierschutzpartei. Er kritisiert: "Bis zum Eingreifen des Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes haben die Kontrollmechanismen nicht funktioniert."

Noch bei der letzten Bürgersprechstunde am Arrenberg von Andreas Mucke habe man den OB auf den Tierschutz in der Stadt angesprochen. So seien zum Beispiel die Einnahmen der Hundesteuer nicht zweckgebunden und würden in den Haushalt statt in den Tierschutz und in die Finanzierung eines Tierheims zu fließen.
Die Hunde sind mittlerweile auf fünf Tierheime im Umkreis verteilt, erklärt die Solinger Stadtsprecherin. Nur die Katzen werden in Obhut des Katzenschutzbundes weiterhin auf Wuppertaler Stadtgebiet versorgt.

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