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2. Handball-Bundesliga: 33:28 (15:13) in Nordhorn
BHC kann am Freitag den Aufstieg feiern

2. Handball-Bundesliga: 33:28 (15:13) in Nordhorn: BHC kann am Freitag den Aufstieg feiern
Der Jubel nimmt kein Ende ... FOTO: Dirk Freund
Wuppertal / Solingen. In der 2. Handball-Bundeslga hat sich der Bergische HC am Sonntagabend (15. April 2018) bei der HSG Nordhorn-Lingen mit 33:28 (15:13) vor 2.472 Zuschauern durchgesetzt. Damt kann das Team von Trainer Sebastian Hinze am kommenden Freitag (20. April) mit einem Sieg gegen den Wilhelmshavener HV die Rückkehr in die Bundesliga perfekt machen. Von Jörn Koldehoff

Vorausgegangen war vorgestern die 23:24-Niederlage des Tabellendriten Schwartau-Lübeck bei den Rimpar Wölfen. Acht Spieltage vor dem Saisonende hat der BHC dadurch nun 15 Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz.

In Nordhorn begannen die auswärts noch verlustpunktfreien Bergischen konzentriert und führten nach elf Minuten durch den Treffer von Arnor Gunnarsson bereits mit 6:2. Allerdings kam der Gastgeber nach einer Viertelstunde auf 5:6 heran. Es blieb zunächst bei zwei bis drei Toren Differenz. Der BHC tat sich in der Offensive schwer. Mit 15:13 ging es für den Spitzenreiter in die Kabine.

Nach dem Wechsel verkürzte die HSG auf einen Treffer (17:18, 35.). Es blieb eng. Sommer-Neuzugang Yannick Fraatz egalisierte nach 39 Minuten zum 20:20. Der BHC geriet eine Minute später erstmals in Rückstand. Trainer Hinze nahm die Auszeit, Gunnarsson glich umgehend aus, Bettin drehte den Spieß um - 21:22 (43.). Maciej Majdzinski erhöhte (23:25, 47.). In Überzahl gelang Leos Petrovsky die Drei-Tore-Führung (24:27, 51.). Das 29:25 von Milan Kotrc (54.) war die Vorentscheidung, zumal Gunnarsson auf 30:25 einnetzte (55.).

Als der BHC eine Sechs-Tore-Führung (31:25, 55.) verzockte und Nordhorn gut zweieinhalb Minuten vor dem Ende auf 28:31 herankam, nahm Hinze eine weitere Auszeit. Es reichte: Korc traf, seine Mannschaft hatte die hart umkämpfte Partie endgültig gewonnen.

Sebastian Hinze (Trainer BHC): "Über 60 Minuten war der Sieg verdient. Es gab aber eine Phase, in der uns Heiny das Leben schwer gemacht hat. Ihn haben wir nicht in den Griff bekommen. So ging Nordhorn tatsächlich in Führung. Allerdings haben wir den Kopf nicht verloren und Nordhorns Übermut ausgenutzt."

Heiner Bültmann (Trainer HSG Nordhorn-Lingen): "Die Zuschauer haben ein sehr gutes Handball-Spiel gesehen. Wir haben klasse gekämpft und prima dagegen gehalten, aber beim BHC war ein Tick mehr Qualität zu sehen."

Die Partie gegen Wilhelmshaven beginnt am Freitag um 19 Uhr in der Klingenhalle.

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