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2. Handball-Bundesliga: Samstag ab 19 Uhr
Liveticker: BHC - Hildesheim

Sebastian Hinze (Mitte) ist seit 2012 Cheftrainer des Bergischen HC. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal. Mit einem klaren Zeichen startet der Handball-Zweitligist Bergischer HC am Samstagabend (19 Uhr, Klingenhalle) gegen Eintracht Hildesheim ins neue Spieljahr: Trainer Sebastian Hinze hat seinen Vertrag verlängert (zum Liveticker).

Der neue Kontrakt gelte "langfristig", so Beirat Jörg Förste. Konkrete Angaben dazu machte der BHC nicht. Üblich ist in solchen Fällen, dass er sich jeweils automatisch verlängert, sofern nicht eine Seite kündigt.

"Wir haben immer im Rahmen dessen, was wir uns als Ziel gesteckt haben, die Vorgaben erreicht. In der letzten Saison hatten wir den Ausreißer nach unten, aber wir haben stets große Freude daran gehabt, wie Sebastian die Mannschaft entwickelt hat, wie sie trainiert, motiviert und gecoacht worden ist", lobt Föste. "In all der Zeit haben wir immer das berechtigte Gefühl gehabt, dass es für den Bergischen HC keinen besseren Trainer als Sebastian Hinze geben kann."

Der Coach: "Ich habe im Sommer endlich mal Urlaub gemacht und mir die Zeit genommen, die mir der Verein gegeben hat. Dies war und ist ein überragendes Zeichen der Wertschätzung, dass ich mir in Ruhe Gedanken machen konnte, um meine Ideen mitzuteilen und dann überzeugt davon zu sein, dass ich es unbedingt möchte."

Der 38-Jährige freut sich auf den Auftakt: "Wir konnten die Themen der Vorbereitung wie geplant umsetzen. Ich bin sehr froh, dass wir sie ohne Verletzung überstanden haben, weil die Belastung für jeden Einzelnen aufgrund der wenigen Spieler während der EM sehr hoch war. Im Abwehrsystem konnten wir noch flexibler werden und so Linus Arnesson in der Defensive mehr schonen, weil beide Rückraumlinke in das System integriert sind. Der Test mit drei klassischen Rückraumspielern im Spielsystem war erfolgreich. Athletisch haben wir gut gearbeitet. Ich bin extrem mit der Vorbereitung einverstanden."

Klar, dass der Spitzenreiter gegen die abstiegsgefährdeten Niedersachsen deutlicher Favorit ist. "Wir wissen um unsere Stärken, indem wir mit guter Defensivarbeit dem Gegner keine Chance geben und selbst einfache Tore erzielen – die Basics also", gibt sich Hinze optimistisch. Natürlich nicht ohne zu warnen: "Hildesheim kommt viel über die Kleingruppe und die individuelle Qualität von Savas und John. Dies kann sehr unangenehm sein, weil sie da sehr eingespielt sind und mit zwei Abwehrsystemen agieren. Da haben wir aber mehr Qualität und die Selbsteinschätzung der Außenseiterrolle bei ihnen ist durchaus berechtigt. Ob man auf einem Abstiegsplatz stehend nichts zu verlieren hat, wage ich zu bezweifeln."

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