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Samstag und Sonntag
Liveticker: Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Szene aus der Partie zwischen Hellas und dem FC 1919. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal. Der FSV Vohwinkel richtet am Samstag und Sonntag (6./7. Januar 2018) erneut die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft aus – jeweils ab 10 Uhr. Von Jörn Koldehoff

Eigentlich müsste Uwe Meurer ziemlich gestresst sein. Ist er vielleicht, anmerken lässt er es sich aber überhaupt nicht. Meurer organisiert mit seiner Crew auch in diesem Jahr wieder das zweitägige Turnier auf dem Grifflenberg. "Wir haben insgesamt rund 100 Leute im Einsatz", sagt er.

Wie viele Stunden Arbeit die Vohwinkeler in die Ausrichtung des Events stecken, das für viele sonst nur vor einer Minikulisse kickende Vereine zweifelsohne der Höhepunkt der Saison ist, lässt sich nicht abschätzen. Die Verpflegung der Fans übernimmt der Verein selbst. So kann der Club einen Teil der immensen Organisationskosten wieder einspielen.

"Wir hoffen Sonntag auf mindestens 2.500 Zuschauer, vor drei Jahren waren es 2.800. Das wäre natürlich toll", hofft Meurer auf den Zuspruch der Fans. Schnee und Eis, immer ein potenzieller Knackpunkt in Sachen Besucherzahlen, drohen laut Wettervorhersage nicht. "Und wenn doch, haben die Stadt und der Winterdienst Hilfe zugesagt, damit alle gut in die Halle und auch wieder zurück kommen", freut sich der FSV-Funktionär.

Auch am Samstag soll die Uni-Halle nicht leer bleiben: "700 Zuschauer hatten wir in der Qualifikation eigentlich immer, einmal sogar 900." Die Eintrittspreise sind an beiden Tagen überaus moderat (7 beziehungsweise 4 Euro). Dank der Hilfe des Sponsors ICG wird wieder auf Kunstrasen gekickt – damit können nur wenige Hallenturniere in der Region aufwarten.

Auch ein Grund, warum Titelverteidiger WSV mit einem namhaften Aufgebot anrückt. Oberligist FSV Vohwinkel will sich – zumal als Gastgeber – für den mäßigen Auftritt beim Südhöhenturnier rehabilitieren, ebenso der Cronenberger SC. Beide schieden im Viertelfinale aus.

Spannend ist auch die Frage, ob Südhöhen-Sieger Sonnborn erneut für eine Überraschung sorgen kann. "Wir sind jedenfalls bereit", gibt Meurer den Startschuss.