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Fußball-Regionalliga: Sonntag ab 14 Uhr
Liveticker: RWE - WSV

Fußball-Regionalliga: Sonntag ab 14 Uhr: Liveticker: RWE - WSV
Voller Einsatz: WSV-Kapitän Gaetano Manno (im blauen Trikot) gegen Herkenrath. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal. Mit dem 3:1-Auftaktsieg gegen den TV Herkenrath im Rücken reist der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV zum Westschlager bei RW Essen - und will dort am Sonntag (5. August 2018) ab 14 Uhr auf jeden Fall punkten (zum Liveticker). Von Jörn Koldehoff

Die Trainingswoche verlief ruhig und konzentriert. Trainer Christian Britscho steht der Kader zur Verfügung, der an vergangenen Wochenende gegen den Aufsteiger aus Bergisch Gladbach die ersten drei Punkte einfuhr. Verstecken will sich der WSV an der Hafenstraße keineswegs, sondern mutig auftreten - und seinerseits durch große Laufarbeit und Zweikampfstärke den Essenern, die am ersten Spieltag in Rödinghausen 1:2 verloren, nur wenig Räume lassen.

Im Stadion Essen kommt es zum Wiedersehen mit Enzo Wirtz, der im Sommer ins Ruhrgebiet gewechselt war. Der Stürmer war in Rödinghausen in der 81. Minute eingewechselt worden und vergab in der Nachspielzeit eine große Chance zum Ausgleich. Spannend wird sein, wie das Essener Publikum die Ex-RWE-Kicker Gino WIndmüller, Dennis Malura, Jan-Steffen Meier und Kamil Bednarski empfängt. Mit Daniel Grebe hat Britscho einen fünften Spieler mit Essener Vergangenheit in seinen Reihen; der MIttelfeldspieler fällt aber wahrscheinlich verletzungsbedingt ebenso wie Daniel Hägler, Joshua Mroß, Peter Schmetz und Len Heinson aus.

Erwartet werden zwischen 8.000 und 10.000 Zuschauer. Der WSV geht davon aus, dass mindestens 2.000 Anhänger mitreisen. Die vergangenen beiden Westschlager gewannen die Bergischen jeweils mit 3:1. Geleitet wird die Partie von einem erfahrenen Zweitliga-Schiedsrichter: Dr. Martin Thomsen.

Für die beiden TV-Spiele am 9. September gegen Alemannia Aachen (15 Uhr) und am 1. Oktober gegen Rot-Weiß Oberhausen (20.15 Uhr) erhält der WSV nur eine geringe Vergütung. In der vergangenen Saison gab es für die Übertragungen bei Sport 1 einen Gesamtetat in Höhe von 110.000 Euro für die komplette Liga, die entsprechend aufgeteilt wurden. Ob die Summe die zu erwartenden geringeren Zuschauerzahlen auffängt, bleibt abzuwarten.

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