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Handball-Bundesliga: Donnerstag ab 19 Uhr
Liveticker: Wetzlar - BHC

Handball-Bundesliga: Donnerstag ab 19 Uhr: Liveticker: Wetzlar - BHC
Blick nach oben: Jeffrey Boomhouwer (Mitte) schwimmt momentan mit dem BHC auf der Erfolgswelle. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal / Solingen. Neuzugang Jeffrey Boomhouwer spielt beim Handball-Bundesligisten Bergischer HC eine tragende Rolle - auch im Duell am Donnerstag (4. Oktober 2018) ab 19 Uhr bei der HSG Wetzlar (zum Liveticker). Von Jörn Koldehoff

Jeffrey Boomhouwer ist zufrieden. Das merkt man deutlich. Den Wechsel vom Ligakonkurrenten MT Melsungen zum BHC hat der Niederländer nicht bereut – sportlich und privat. "Es passt alles sehr gut", freut sich der 30-Jährige.

Sportlich sowieso. Mit 10:4 Punkten thront der Aufsteiger nach dem 26:23 in der Klingenhalle gegen die SG Bietigheim auf Rang fünf, punktgleich mit Rekordmeister THW Kiel. Hatte er mit dem Traumstart gerechnet? "Das nicht, aber wir waren ja auch in der Vorbereitung schon gut. Wir trainieren hart, haben einen tollen Zusammenhalt und eine gute Kommunikation – und sind dadurch ein unangenehmer Gegner. Wir sind nicht von einem Spieler abhängig, sondern verteilen es auf viele Schultern", beschreibt der Nationalspieler das Erfolgsrezept.

Deshalb habe das Team auch die Ausfälle von Fabian Gutbrod und Daniel Fontaine weggesteckt. "Sie schmerzen natürlich sehr. Aber alle machen nun halt einen Schritt mehr." Dennoch warnt Boomhouwer davor, in Euphorie zu verfallen. "Wir sollten ruhig bleiben. Das Auftaktprogramm war relativ einfach. Die richtig schwierigen Aufgaben kommen noch. Da kann sich noch einiges ändern."

Seinen Abgang nach vier Jahren in Melsungen bereut er nicht. "Es war Zeit für eine Veränderung. Meine Rolle da hatte sich verändert, die Einsatzzeiten waren nicht mehr so hoch", blickt er kurz zurück. Das ist nun wieder anders: Boomhouwer ("Ich brauche die Topspiele") ist beim BHC eine absolute Führungskraft. Auch in der niederländischen Nationalmannschaft.

Mit seiner Frau und seinem Kind wohnt er in Haan. Der Besuch der dortigen Kirmes war ebenso Pflicht wie die Fahrt mit der Schwebebahn. "Es gefällt mir hier gut!" Natürlich auch deshalb, weil er nun viel schneller in seiner Heimat ist. Am Wochenende wird es wieder soweit sein. Trainer Sebastian Hinze gibt der Mannschaft nach den intensiven vergangenen Wochen übers Wochenende frei.

Boomhouwer, der gerne golft, ins Kino geht und sich mit Freunden trifft, freut sich unterdessen schon auf die Saisonpremiere in der Wuppertaler Uni-Halle am 11. Oktober gegen den SC Leipzig: "Da haben wir ja bisher nur trainiert und hatten Vorbereitungsspiele. Ich habe gehört, dass die Stimmung da auch sehr gut sein soll."

Im Falle eines Sieges in Wetzlar umso mehr.

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