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Abschied von Rolf Blankertz
Man konnte sich auf sein Wort stets verlassen

Abschied von Rolf Blankertz: Man konnte sich auf sein Wort stets verlassen
Rolf Blankertz (re.) im Januar 2017 bei den Stadtmeisterschaften mit (Noch-)WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal. Er wirkte bevorzugt im Stillen. Der erfolgreiche Unternehmer Rolf Blankertz war über Jahrzehnte in der Wuppertaler Sportszene eine prägende Person. Selten an der Front, aber immer wirkungsvoll. Von Klaus Göntzsche

Die Fußballer des ASV Wuppertal konnten sich stets auf seine Hilfe verlassen – am Rande der Bande verfolgte er oft zusammen mit seinen Freunden das Geschehen vor Ort. Sachkundig und voller Begeisterung für den Fußball. Auch beim WSV war der Mäzen Rolf Blankertz tätig – zum Beispiel beim Engagement des bis heute unverändert populären Trainers Georg Kreß. Neben dem ASV und dem WSV war der TSV Ronsdorf im Herzen von Blankertz verankert.

Auch das Bergische Sportpressefest in der Uni-Halle hat von ihm profitiert. Wer mit ihm verhandelte, konnte sich auf sein Wort verlassen. Ein Vertrag war nur eine Formsache.

In seiner Privatsphäre gehörte die Haltung von Tauben zu einem Mittelpunkt des Lebens. Seine komfortabel untergebrachten gefiederten Freunde flogen unzählige Siege ein – er widmete sich mit großer Leidenschaft und zeitlichem Aufwand diesem Hobby. Rolf Blankertz hegte und pflegte Freundschaften, sie waren ihm wichtig.

Männer wie er werden seltener, die Welt wird einsamer ohne Persönlichkeiten wie Rolf Blankertz, der am 13. Dezember im Alter von 78 Jahren verstarb. Die Trauerfeier für ihn findet am Freitag (22. Dezember 2017) um 13 Uhr in der Kapelle des Friedhofes an der Lüttringhauser Straße 68 in Ronsdorf statt.