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Fußball-Regionalliga: Wuppertaler SV
UPDATE: Vollmerhausen vor Abschied - Bölstler auch?

Fußballvorstand Manuel Bölstler und Trainer Stefan Vollmerhausen. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal / Köln. Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV muss sich möglicherweise einen neuen Trainer suchen. Stefan Vollmerhausen liegt ein Angebot des Aufstiegsaspiranten Viktoria Köln vor. Und auch Fußballvorstand Manuel Bölstler ist andernorts im Gespräch. Von Jörn Koldehoff

Wie am Rande der WSV-Weihnachtsfeier am Samstag (16. Dezember 2017) bekannt wurde, laufen die Gespräche bereits auf Hochtouren. Die Viktoria sucht einen Nachfolger für Chefcoach Marco Antwerpen, der zu Preußen Münster gewechselt ist. "Wir haben Stefan Vollmerhausen die Erlaubnis erteilt, mit Viktoria Köln Gespräche aufzunehmen", bestätigte Fußballvorstand Manuel Bölstler auf Anfrage der Rundschau.

Vollmerhausen besitzt beim WSV einen Vertrag bis 2020, der im Falle einer Einigung aufgelöst wird. Die finanziell nicht auf Rosen gebetteten Bergischen erhielten demnach eine Ablöse zwischen 20.000 und 30.000 Euro. Eine offizielle Bestätigung des Transfers steht momentan noch aus - ebenso eine Antwort auf die Frage, wer bei Vollzug Vollmerhausen ersetzen würde.

Wie die Juegosdechicas bereits in der vergangenen Woche berichtet hatte, bemühen sich zwei Clubs, sich die Dienste von Bölstler zu sichern. Einer davon sei, brodelt inzwischen die Gerüchteküche, der Westrivale Rot-Weiß Essen, der ihm einen Vertrag ab Mitte Februar 2018 abgeboten haben soll. Der neue RWE-Vorsitzende Marcus Uhlig kennt den 34-Jährigen unter anderem aus gemeinsamen Bielefelder Zeiten.

Bölstler, der momentan noch mit den Wintertransfers beschäftigt ist, hatte in der vergangenen Woche auf die Rundschau-Frage nach seiner Zukunft vieldeutig geantwortet: "Wenn etwas hereinflattert, ist das natürlich immer eine Bestätigung der Arbeit. Ich denke aber derzeit an keine Veränderung. Ich habe beim WSV einen Vertrag bis 2020, bin ja auch im Vorstand. Die Zusammenarbeit dort mit Lothar Stücker ist hervorragend. Ich habe sehr viel Spaß an dem Job. Und wir haben ja auch noch viel vor."

Bölster, der ebenfalls ein bis 2020 gültiges Arbeitspapier hat, befand sich am späten Samstagabend noch auf der Weihnachtsfeier und war zu einer Stellungnahme zu seiner eigenen Personalie nicht zu erreichen.

Am Montagabend will der WSV im Barmer "Bahnhof" einen "Meilenstein in der Geschichte" des Vereins präsentieren - die Pläne zur Umgestaltung der Gegengeraden. Derzeit wird dieses Thema jedoch von ganz andere Baustellen überlagert.