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Stadion am Zoo
Visionen für die Gegengerade

Die Gegengerade bietet zwar einige Sitzplätze, ist aber nicht überdacht. FOTO: Rundschau
Wuppertal. Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV will am Montagabend (18. Dezember 2017) "einen Meilenstein in der Geschichte" des Vereins präsentieren. Nach Rundschau-Informationen handelt es sich um einen Plan, die Gegengerade komplett neu zu gestalten - inklusive Dach, Logen, Tagungszentrum und Parkhaus. Von Jörn Koldehoff

Hinter der Finanzierung des Vorhabens, das sich momentan noch im Anfangsstadion befindet, steckt demnach ein Investor. An der Präsentation, die um 18.30 Uhr im Barmer Bahnhof beginnt, nehmen offenbar auch OB Andreas Mucke und Kämmerer Dr. Johannes Slawig teil.

Eine Stunde später beginnt die "1. rot-blaue Xmas-Party". "Das Eintrittsgeld in Höhe von 4 Euro (Vereinsmitglieder des WSV gegen Vorlage des Mitgliedsausweises 2 Euro) geht zu 100 Prozent in ein neues Projekt, das Ihnen an dem Abend vorgestellt wird", heißt es.

Vorstöße, die Gegengerade zu moderniereren, gab es in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten viele. Allesamt scheiterten aber an den Kosten. Die Initiative "Ein Dach für die Nord" setzt sich für eine Überdachung der heimischen Stehplatztribüne ein.

Nach der Absage des Heimspiels gegen die SG Wattenscheid 09 hat der Kader unterdessen vorzeitig den Urlaub angetreten; ein geordnetes Freilufttraining war wegen der Wetterlage und Platzsituation nicht möglich. Allerdings steht am Samstagabend (16. Dezember 2017) noch die gemeinsame Weihnachtsfeier an.

Fußballvorstand Manuel Bölstler will den kleinen Kader in der Winterpause qualitativ und quantitativ verbessern. Geplant waren zunächst zwei Neuverpflichtungen. Nach der Vertragsauflösung von Davide Leikauf (wir berichteten) könnten es aber auch drei oder vier werden.