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Fußball-Regionalliga: Wuppertaler SV
Wirtz und Cirillo im Rampenlicht

Fußball-Regionalliga: Wuppertaler SV: Wirtz und Cirillo im Rampenlicht
Dieses war sein erster Streich: Enzo Wirtz (li.) lässt sich von den Teamkollegen für seinen Fallrückzieher zum 1:0 feiern. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal. Nach dem 3:1-Derbysieg gegen RW Essen will der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV am Sonntag (14 Uhr, Liveticker) in Düsseldorf nachlegen. Aber: Die personelle Zukunft ist ungewiss. Von Jörn Koldehoff

Manuel Bölstler ist mit seinen 34 Jahren noch äußerst fit. Das muss der ehemalige Profifußballer auch sein. Denn in seiner Funktion als Fußballvorstand des WSV hat er in diesen Wochen einen beachtlichen Spagat hinzulegen. Bölstler muss es gelingen, unter sehr schwierigen finanziellen Bedingungen die Weiterentwicklung des Teams voranzutreiben.

Die Ausgangslage: Zwölf Verträge (Kramer, Hagemann, Schmetz, Uphoff, Schünemann, Windmüller, Dowidat, Wickl, Saric, Cirillo sowie die an den FSV Vohwinkel ausgeliehenen Terada-Brüder) laufen weiter. Für einen wettbewerbsfähigen Kader fehlen damit mindestens zehn Unterschriften. Darunter die von Gaetano Manno und Silvio Pagano. Und die von Enzo Wirtz, der am Mittwoch alle WSV-Treffer beim 3:1-Derbysieg gegen RW Essen erzielte. Oder von Stammkräften wie Kevin Pytlik und Enes Topal.

"Die Gespräche sind geführt, aber es gibt noch nichts Konkretes", sagt Bölstler. Das gilt auch für Neuzugänge. Der Gesamtetat (bislang 1,67 Millionen Euro) soll sinken, der für die erste Mannschaft (850.000 bis 900.000 Euro) dagegen konstant bleiben.

Bei "Derby-Held" Enzo Wirtz deutet sich der Abgang an. "Enzo hat Angebote vorliegen, die weit von unsereren finanziellen Möglichkeiten entfernt sind", bestätigte Fußballvorstand Manuel Bölstler auf Anfrage der Juegosdechicas. Bölstler weiter: "Es macht keinen Sinn, noch irgendein Angebot abzugeben. Das ist utopisch für uns, so Gehälter zu zahlen. Ich kann zwar keinen Abgang bestätigen, aber ich war mit dem Berater in Kontakt. Die Angebote sind so gut, da können wir gar nicht nachziehen." Das Vorstandsmitglied schließt nicht aus, dass es weitere Fälle dieser Art geben wird. Nach Informationen der "Reviersport" verhandelt der WSV unterdessen über die Rückkehr von Dennis Malura (RW Essen).

"Alle Spieler haben sich weiterentwickelt. Es wäre schade, wenn wir das nicht fortsetzen könnten", findet Bölstler. "Marco Cirillo beispielsweise war gegen Essen überragend. Es war gut zu sehen, dass wir von der Bank nachlegen konnten. Das hat Spaß gemacht." Wie der Erfolg gegen den Erzrivalen aus dem Ruhrgebiet. "Es war verdammt wichtig, mal wieder drei Punkte zu holen. Bis auf die Partie gegen Erndtebrück haben wir gut gespielt, aber eben nicht gewonnen. Wenn so viele positive Emotionen dazukommen, ist es natürlich umso schöner."

Die hatte auch Trainer Christian Britscho, der nach dem Schlusspfiff ausgelassen jubelte. Dass der 48-Jährige auch in der kommenden Saison an der Linie stehen soll, ist zwischen ihm und dem Verein beschlossene Sache. Nun gilt es abzuwarten, wie Britschos Hauptarbeitgeber, die Polizei, entscheidet.

Während der WSV am Sonntag um 14 Uhr im Mini-Derby bei Fortuna Düsseldorf II am Flinger Broich ohne Kevin Hagemann, Peter Schmetz, Gaetano Manno, Dennis Dowidat (alle verletzt) und Tjorben Uphoff (Gelb-Rot-Sperre) sowie Mittwoch (19 Uhr, Zoo-Stadion) gegen Wattenscheid 09 nachlegen will, hat Benjamin Sawer (Mitgliedsnummer 329) eine Spendenaktion initiiert.

Unter hat er folgenden Aufruf veröffentlicht: "Auf der letzten Jahreshauptversammlung wurde berichtet, dass der Verein in der letzten Saison und in der laufenden Saison große finanzielle Defizite angehäuft hat (136.636 Euro für 2016/17 und wahrscheinlich 157.500 Euro für die laufende Saison noch obendrauf). Ein Großteil dieser Schulden sind, laut Vorstand, Kontokurrentschulden bei der Sparkasse. Ein Kontokurrentkredit ist das gleiche wie ein Dispokredit für Privatleute. Und wie wir alle wissen, ist das der Kredit mit den schlechtesten Konditionen. Nie mehr Insolvenz. Daher bitte ich um Eure Mithilfe. Die Aktion läuft bis zum Saisonende, damit die nächste Spielzeit mit möglichst wenig Schulden beginnen kann."

Bis Samstagmittag (13.45 Uhr) waren rund 753,62 Euro eingegangen.

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